HochDrei e. V. – Bilden und Begegnen in Brandenburg

Abgucken von nebenan?

Deutsch-polnische Begegnungen: Kooperationen von Schulen mit Bildungsstätten

Alternativ zur altbekannten Schulfahrt können Sie Ihren SchülerInnen einen mehrtägigen internationalen Austausch bei uns ermöglichen. Dabei wird es nicht nur interkulturell lehrreich und spannend, das Deutsch-Polnische Jugendwerk fördert die gemeinsame Zeit finanziell, sodass wir Ihnen und Ihren SchülerInnen besonders viel für einen deutlich geringen Teilnahmebeitrag als bei herkömmlichen Klassenfahrten bieten können.

Die große Welt im Kleinen üben

Eine deutsch-polnische Begegnung ist mehr als eine Schulfahrt, aber macht mindestens so viel Spaß. Da meistern junge Menschen Sprachbarrieren und überwinden die Angst, dass Fehler peinlich sind. Da lernen sie, kulturelle Widersprüche mitzudenken und auf Überraschungen flexibel zu reagieren. Zum Beispiel wenn “śmietana” gar nicht genau “Sahne” ist, obwohl es das Wörterbuch so sagt. Und vor allem stellen sie fest, dass sich alle viel ähnlicher sind als anfangs gedacht. Das bringt Motivation im Umgang mit anderen Kulturen, neue FreundInnen, Lust auf fremde Sprachen und eine ganze Menge schöner Momente, die noch lange in Erinnerung bleiben.

Politische Bildung und Interkulturelles Lernen: Es wird spannend…

Unsere internationalen NaturforscherInnen und Filmteams, deutsch-polnischen DemokratiedetektivInnen und europäischen HeldInnen der Zukunft haben Großes vor: Jede Begegnung dreht sich um ein Thema. Ein solches wird in der Regel gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern festgelegt. Manchmal erweitern wir damit bestimmte Inhalte aus dem Lehrplan, oft liegt der Fokus aber auch bewusst auf sozialem und interkulturellem Lernen. Haben Ihre Schülerinnen und Schüler ein eigenes Thema, das ihnen schon längst unter den Nägeln brennt? Gerne erschließen wir auch mit großer Freude außergewöhnliche Themenfelder; in jedem Fall natürlich mit einer grenzüberschreitenden Perspektive – denn beim Lernen im binationalen Team muss immer von mehreren Seiten gedacht werden.
Egal um was es in der Woche geht, wir arbeiten mit verschiedenen spannenden Methoden des nicht-formalen Lernens, wo Motivation, Teamarbeit, Solidarität und gegenseitiges Verständnis an erster Stelle stehen. Neben Übungen, Sprachanimation, Spielen und Projektarbeit im Seminarhaus ergänzen wir das Programm durch Exkursionen, die zum gemeinsamen Thema passen.

Der allererste Austausch?

Kein Problem. Für einen Austausch ist keine Klasse ungeeignet! In unseren Begegnungen arbeiten wir mit allen Schulformen und Altersstufen. Nach über 15 Jahren Erfahrung in der internationalen außerschulischen Jugendbildung bringen wir auch einiges an Expertise in der Durchführung von deutsch-polnischen Kinderbegegnungen ab 7 Jahren mit. Junge Kinder zeigen sich in der Regel besonders empfänglich für interkulturelle Prozesse, sodass es mit dem Austausch nicht früh genug losgehen kann.
Der Vorteil zum herkömmlichen Schüleraustausch mit Gastfamilienunterbringung liegt insbesondere bei GrundschülerInnen, SchülerInnen mit erhöhtem Förderbedarf oder bei Jugendlichen mit besonderem sozialen oder kulturellen Hintergrund auf der Hand: Zum einen garantieren wir als Bildungsstätte vertrauensvolle und professionelle Betreuung. Zum anderen wird niemand ausgeschlossen, wenn eine Aufnahme oder Unterbringung in Familien aufgrund familiärer Situationen oder kultureller Vorbehalte nicht möglich ist.
Ob die SchülerInnen im Klassenverband zu uns kommen oder schulübergreifend ist Ihnen überlassen.

Finanzielle Förderung

Die Projekte werden finanziell gefördert vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk und erfordern deshalb nur einen kleinen Teilnahmebeitrag pro SchülerIn. Wir sind Teil des zweijährigen DPJW-Modellprojekts Kooperation von Bildungsstätten und Schulen „Gemeinsam kommen wir weiter“, wodurch Einrichtungen aus Brennpunktbezirken, Förderschulen, Berufsschulen, Real- und Hauptschulen noch einmal mehr profitieren.

Unterbringung und Verpflegung

Die Gruppen aus den beiden Ländern übernachten in Mehrbettzimmern in unserer Jugendbildungsstätte Haus Hochlland und kochen in internationalen Teams. Im Falle einer Rückbegegnung in Polen treffen sich alle, zum Beispiel ein Jahr später, in der schön gelegenen Internationalen Jugendbildungsstätte Mikuszewo, in der Nähe von Poznan, wieder.

Organisation und Betreuung

Während der Aktivitäten und in den Pausen werden die Teilnehmenden von einem zweisprachigen pädagogischen Team und zusätzlichen SprachmittlerInnen betreut und angeleitet. Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer übernehmen zwar die Aufsichtspflicht, dürfen aber ansonsten ihre Rolle mal ganz neu definieren. In Absprache mit dem HochDrei-Team können sie sich in Organisation und Programm einbringen, aber eben auch mal raushalten und dabei feststellen, welchen Einfluss der außerschulische Kontext auf die Schülerinnen und Schüler hat. Sie kümmern sich um die Anreise, wir um den Rest.

Mehrwert für alle

Die Schülerinnen und Schüler erleben aufregende, erkenntnisreiche Tage, die den Teamgeist stärken. Ihnen als Lehrkräfte bieten wir die Möglichkeit einer bereichernden und zugleich entlastenden Form der Zusammenarbeit mit einer sowohl pädagogisch als auch organisatorisch erfahrenen Bildungsstätte. Und nicht zuletzt schärfen Sie als Schule Ihr Profil durch die Öffnung nach außen und die neuen vielfältigen Lernangebote, die sich daraus ergeben. Nicht selten entstehen auch langfristige Kooperationen, von denen bereits zahlreiche Schulen profitieren.

Beispielangebote

Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage ein Angebot, inklusive einem beispielhaften Programm, für eine mehrtägige deutsch-polnische Schulbegegnung.

Ihre Ansprechpartnerin:

Tanja Berger (Koordination Bildung)
Telefon: +49 331 5813 224
Email: bildung_at_hochdrei.org